Umzug mit Fiffi, Mietzi & Co.

So geht’s am besten mit wenig Stress für Tier und Mensch

Endlich eine neue Wohnung! Die Freude ist groß, doch wer wie Millionen von Deutschen ein Haustier hat, sollte spätestens beim Umzug daran denken, seinem Tier den Wechsel in die neue Bleibe möglichst stressfrei zu ermöglichen. Und das ist gar nicht so schwer, wenn man nur einige Grundregeln beherzigt und sich rechtzeitig an die Planung macht.

Umziehen mit Hund und Katze?

Umziehen mit Hund und Katze?


Hund und Katze sind nach wie vor die beliebtesten Haustiere der Deutschen, zeigen aber gerade hinsichtlich ihres Territorialverhaltens signifikante Unterschiede: Während die Katze eher ortsgebunden orientiert ist, folgt der Hund mehr oder weniger einfach seinem Herrchen oder Frauchen. Sprich, der Umzug mit Hund ist tendenziell ohnehin viel einfacher. Hier sollte man dennoch darauf achten, dass im Umzugschaos nicht die elementaren Dinge wie füttern, Gassi gehen etc. auf der Strecke bleiben. Ansonsten sind die meisten Hunde im wahrsten Sinne des Wortes Gewohnheitstiere. Wenn man also den Fressnapf, die altgediente Hundedecke, das Schlafkörbchen, das Spielzeug, die Leine etc. in der neuen Wohnung platziert, fühlt sich der Hund dort in den meisten Fällen gleich auf Anhieb wohl.
Für den Tag des Umzugs und den eigentlichen Transport sollte man nach Möglichkeit auf eine Transportbox verzichten und den Hund lieber im Auto oder im Transporter bei sich haben. Er spürt ohnehin, dass etwas vor sich geht und ist aufgeregt, die Verbannung in die Box würde ihn noch mehr und unnötig erregen. Wenn der Transfer in einer Transportbox nicht zu vermeiden ist, dann muss darauf geachtet werden, dass die Zeit darin so knapp wie möglich bemessen ist.

Für Katzen ist ein Umzug das Worst-case-Szenario, sind sie doch ortsgebundene Tiere. Daher Mietzi am besten am Tag des Umzugs in einen vertrauten Raum sperren und ihr soweit wie möglich vorgaukeln, dass gar nichts im Gange ist. Am besten nebst Kratzbaum und gewohntem Futter sowie Katzenklo auch schon mal die Transportkiste in dem ausgewählten Raum deponieren. Die Katze zum Zeitpunkt des eigentlichen Umzugs erst im letzten Moment in die Transportbox setzen und sie zügig in die neue Bleibe transportieren. Gewohnte Kissen, Decken sowie Leckerlis und Spielzeug helfen über den ersten Schock hinweg. Zu beruhigenden Medikamenten sollte man nur im Notfall greifen!

Bildquelle: Fotolia.de

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